| 07. November 2009
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Vorgeschichte (1906 – 1948) In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts gab es im Montafon bereits einige Wintersportbegeisterte, die rodelten und vereinzelt schon auf Skiern unterwegs waren. |
| So kam es, dass im Winter 1906/07 in Schruns und Tschagguns im Abstand von nur zwei Monaten zwei Wintersportclubs gegründet wurden. Skigruppe im Gauertal vor 1914 |
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Obwohl die Einführung des Wintersports laut den Aufzeichnungen im Gründungsprotokoll des Schrunser Clubs „gar mancherseits belacht“ wurde, fand der weiße Sport schon bald mehr Anhänger und bereits 1910 wurden auf der Strecke Golmer Joch – Tschagguns die ersten Vorarlberger Landesmeisterschaften im alpinen Abfahrtslauf durchgeführt. 1. Vorarlberger Landesskimeisterschaften am Golm 1910 |
| Zwei Jahre später gab es erste Bestrebungen, die Clubs von Schruns und Tschagguns zu vereinen. Es sollte vor dem Ersten Weltkrieg jedoch noch nicht dazu kommen. | |
| 1. Vorarlberger Winterwerbeplakat von Hans Bertle 1909 |
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In der Zwischenkriegszeit erlebte der Skisport im Montafon seine erste Blüte. Die Vereine in Schruns und Tschagguns wurden wieder gegründet und weiters kam es in Gaschurn, Partenen, Gargellen, St. Gallenkirch und Vandans zu Neugründungen von Wintersportvereinen und Skiclubs. Während es vor dem Ersten Weltkrieg noch das Rodeln war, das die Massen begeisterte, so entwickelte sich in der Zwischenkriegszeit der Skisport zur beliebtesten Wintersportart und lockte unter anderem auch den amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway ins Montafon. Ernest Hemingway auf Skiern |
| Überall im Tal wurden Abfahrtsläufe durchgeführt, wie etwa der Silvrettalauf in Partenen, Oskar Keßler aus Gaschurn beim Abfahrtslauf |
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der Versettlalauf in Gaschurn oder der Kapelllauf auf dem Schrunser Hochjoch. Gaschurner Vereinslauf 1927 |
| Rhätikonschanze auf Latschau In Tschagguns entstanden in den 1930er Jahren mit der Rhätikon- und der Zelfenschanze zwei Skisprungschanzen, die im Montafon die Ära des Sprunglaufs einleiteten. Der Zweite Weltkrieg sollte die hoffnungsvolle Entwicklung des Montafoner Skilaufs ähnlich jäh unterbrechen wie der vorangegangene Krieg. Der Wintersportverein Tschagguns erholte sich am schnellsten vom Krieg und veranstaltete bereits Anfang 1946 die Vorarlberger Landesskimeisterschaften und im Winter darauf die ersten Österreichischen Nachkriegsmeisterschaften alpin und nordisch unter der Mithilfe des Schrunser Vereins. |
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Nachtspringen auf der Ing. Ohnebergschanze nach dem Krieg In jener Zeit wurde den Vereinsfunktionären klar, dass überregionale Veranstaltungen mit geeinten Kräften besser bewältigt werden können. Ein Talschaftsverband wie der Skiclub Montafon eignete sich dafür optimal. |
Text und Bildmaterial zusammengestellt durch Mag. Andreas Brugger aus Tschagguns.
Für vertiefende Informationen siehe: Brugger Andreas: Vom Pioniergeist zum Massensport. 100 Jahre Skisport im Montafon. Schruns 2006 (Sonderband 3 der Montafoner Schriftenreihe).












































































































