3. Rang für Pascal Flöry im Slalom bei der Österreichischen Meisterschaft. 
Foto der Medatiengewinner aus Vorarlberg

Der erste Tag der österreichischen Schülermeisterschaften in Bleiburg-Petzen (Kärnten) brachte drei Medaillen für den Vorarlberger Skiverband. Entgegen des ursprünglichen Programms wurde der Slalom vorgezogen, der Super-G wurde auf Samstag zurück verlegt.

Mathias Graf (SV Dornbirn) holte bei den Schülern II Silber, er lag im ersten Durchgang noch auf dem ersten Platz, musste sich im zweiten Lauf aber um 0,12 Sekunden geschlagen geben. Trotzdem ein großer Erfolg für den jungen Dornbirner, der als jahrgangsjüngerer Läufer (1996) nicht unbedingt zu den Favoriten zählte.

Die beiden Bronzemedaillen holten Läufer der Schüler I Klasse. Bei den Mädchen fuhr die Bürserin Nadine Taudes auf den dritten Platz, bei den Burschen gelang dem Schrunser Pascal Flöry das gleiche Kunststück.

Die Ergebnislisten




Riesenerfolg für die Skimittelschule Schruns:
Die Mädchen holten bei den Schulweltmeisterschaften in Folgeria die Goldmedaille.  Das erfolgreiche Team bestand aus den Vorarlbergerinnen Paulina Wirth, Nina Ortlieb und Alisa Bitschnau sowie den beiden Schweizerinnen Nina Gassner und Sina Lutz. Ergebnisse 

Nach dem Riesentorlauf lag das Mächenteam der SMS Schruns als österreichischer Vertreter noch 2,23 Sekunden hinter Gastgeber Italien zurück, im Slalom machten die Vorarlbergerinnen den Rückstand mehr als wett, hatten am Ende mehr als drei Sekunden Vorsprung und sicherten sich den Schul-Weltmeister-Titel.

„Wir haben um unsere Slalomstärke gewusst, waren nach dem Rückstand im Riesentorlauf keineswegs beunruhigt. Wir sind natürlich sehr glücklich über den Titelgewinn“, resümerierte VSV-Trainer Marcel Schoder nach dem zweiten Titelgewinn der SMS Schruns.

Der erste Titel liegt immerhin schon 28 Jahre zurück: 1982 holten die Mädchen der Skihauptschule Schruns mit Anita Wachter, Amrei Lehmann, Bettina Winkler, Michaela Wilding und Andrea Immler den Schulweltmeistertitel.

 

Internet: www.italia2010.org



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Bei Schairer kommt Optimismus zurück

Wenige erfreuliche Meldungen kamen zuletzt von Markus Schairer in seine Heimat. Wenig Besserung bei seinen Rippenbrüchen, die Schmerzen ein latenter Begleiter auf dem Weg zum Olympiastart. Am Samstag klang das aus dem Mund des Weltmeisters schon ganz anders.

„Am Sonntag werde ich erstmals den Kurs im Training in Angriff nehmen, ich bin jetzt eigentlich ganz sicher, dass die Schmerzen soweit nachgelassen haben, dass einem Start nichts im Wege stehen wird“, meinte der Montafoner am Samstagabend.

Schairers Wettkampf könnte allerdings verschoben werden, „das Wetter ist nicht wirklich ideal, um eine gute Piste verfügbar zu haben.“ Gegen eine solche Verschiebung hätte der Weltcupgesamtsieger nichts einzuwenden, „das käme mir schon entgegen, jeden Tag, den ich beim Heilungsprozess gewinne, ist naürlich ein Vorteil!“

Die Eröffnungsfeier, die Schairer am Freitagabend besucht hat, imponierte dem 22-jährigen Vorarlberger: „Das werde ich sicher nie vergessen, was bei den olympischen Spielen hier aufgeführt wird!“

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